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Die Jubiläumskonferenz für Pflegewissenschaft 2027 bringt internationale und schweizerische Pflegeforschende und Expert:innen für fortgeschrittene Pflegepraxis, Lehrende und Führungskräfte im Gesundheitswesen zusammen, um die Zukunft der Pflegewissenschaft aus einer dezidiert schweizerischen Perspektive zu erkunden. 

Die von der Schweizerischen Gesellschaft für Pflegewissenschaft (VfP-APSI) ausgerichtete, erste internationale Konferenz unterstreicht das starke Engagement der Schweiz für hochqualitative Forschung, Innovation und evidenzbasierte Praxis. Die Veranstaltung bietet eine hervorragende Plattform für den Ideenaustausch, die Stärkung der interdisziplinären Zusammenarbeit und die Hervorhebung der Rolle der Pflegewissenschaft bei der Entwicklung zukunftsweisender Lösungen für nationale und internationale Herausforderungen im Gesundheitswesen.


Eine Plattform für Innovation und Zusammenarbeit

Die Schweizer Jubiläumskonferenz für Pflegewissenschaft 2027 fördert den dynamischen Austausch zwischen Wissenschaft und Praxis. Die Teilnehmenden erwartet ein vielfältiges Programm mit Keynote-Vorträgen, mündlichen Präsentationen, Symposien, Postersitzungen und Networking-Möglichkeiten.


Nationale und internationale Keynote-Speaker werden zentrale Fragen wie die folgenden behandeln: 


  • Warum ist Pflege eine Wissenschaft – und warum ist sie wichtig? Welchen einzigartigen Beitrag leistet die Pflegewissenschaft als Disziplin, und wie profitieren Gesundheitsorganisationen, -systeme und die Patientenversorgung von ihrem Fortschritt?
  • Wie entwickelt sich die Pflegewissenschaft in der Schweiz und international, und welche zukünftigen Herausforderungen und Chancen prägen ihre weitere Entwicklung?
  • Welche Rolle sollte die Pflegewissenschaft im interprofessionellen Gesundheitswesen spielen, und welche Visionen und Empfehlungen können eine effektive interdisziplinäre Zusammenarbeit fördern?


Ein zentraler Bestandteil der Jubiläumskonferenz Pflegewissenschaft 2027 ist die Präsentation aktueller Forschungsergebnisse aus der Schweiz und der internationalen Gemeinschaft. Forschende, Pflegefachkräfte mit erweiterter Kompetenz, Führungskräfte, Lehrende, Studierende und Praktiker sind eingeladen, ihre Abstracts einzureichen und ihre Projekte im Rahmen von Parallelsitzungen, Symposien und Posterpräsentationen vorzustellen. Die Sitzungen bieten Raum für spezialisierte Diskussionen, methodischen Austausch und kritische Reflexion über neue Erkenntnisse, die die Pflegewissenschaft und die evidenzbasierte Pflege voranbringen.



Wir laden Sie herzlich ein, Ihre Projekte, Forschungsarbeiten und praktischen Entwicklungsinitiativen einzureichen.

 Abstracts können bis zum 28. Juli 2026 eingereicht werden. Die Konferenzsprache ist Englisch.


Beitrag einreichen

Ob innovative Forschungsdesigns, neue Pflegemodelle, theoretische Entwicklungen oder praxisorientierte Projekte – die Vielfalt der Präsentationen unterstreicht die Bandbreite und Dynamik der Pflegewissenschaft. Gleichzeitig fördern die verschiedenen Formate den Dialog zwischen Nachwuchs- und etablierten Pflegefachkräften sowie zwischen Wissenschaft, Praxis und Gesundheitspolitik.


 Die Konferenzsprache ist Englisch.


Da die Schweizerische Gesellschaft für Pflegewissenschaft ihr 30-jähriges Bestehen feiert, veranstalten wir am 27. Januar (am Vorabend der Konferenz) ein Jubiläumsdinner. Wir würden uns sehr freuen, wenn Sie mit uns feiern könnten. Bitte reichen Sie Ihre Anmeldung für diese Veranstaltung gleichzeitig mit Ihrer Konferenzanmeldung ein.


Prof. Dr. Véronique de Goumoëns, RN, CNS, PhD

Prof. Véronique de Goumoëns ist ordentliche Professorin an der Hochschule für Pflegewissenschaft La Source in Lausanne und leitet dort die Abteilung für Bildung und Forschung. Ihr wissenschaftlicher Fokus liegt auf der Familienpflege bei Patient:innen mit erworbenen Hirnverletzungen während der frühen Hospitalisierungsphase. Hierfür entwickelte sie die SAFIR©-Intervention, die auf der Theorie der Familiensystem-Pflege basiert. Diese Methode wurde am Universitätsspital Lausanne erfolgreich getestet und erwies sich in der interprofessionellen Praxis als gut umsetzbar.

Prof. Dr. Inge Eberl

Prof. Dr. Inge Eberl ist seit 2016 Professorin für Pflegewissenschaft und leitet zudem die Stabsstelle Pflegewissenschaft am Klinikum der Universität München. Nach ihrer Ausbildung zur Krankenschwester und Fachweiterbildungen für Intensivmedizin promovierte sie erfolgreich an der Universität Witten/Herdecke. Ihre Forschungsschwerpunkte liegen in der IT-gestützten Pflegedokumentation, der Abbildung pflegerischer Leistungen sowie der klinischen Pflegeforschung. Ergänzt wird ihr Profil durch ihre Tätigkeit als Gutachterin und ihr Engagement in Fachgremien wie der Deutschen Gesellschaft für Pflegewissenschaft.

Prof. Dr. phil. Sascha Köpke

Prof. Dr. Sascha Köpke ist Inhaber der Professur für den dualen Studiengang Klinische Pflege und leitet das entsprechende Institut am Universitätsklinikum Köln. Sein wissenschaftlicher Fokus liegt auf der evidenzbasierten Pflege, der Wirksamkeit pflegerischer Interventionen sowie dem Shared Decision Making zur informierten Entscheidungsfindung. Er spezialisiert sich auf die Entwicklung und Evaluation komplexer Interventionen und leitet eine Vielzahl aktueller Forschungsprojekte wie PEKo 2.0 oder STADPLAN. Durch seine methodische Expertise trägt er maßgeblich zur wissenschaftlichen Fundierung und Professionalisierung der klinischen Pflegepraxis bei.

MMag. Simon Krutter, Ph.D.

MMag. Simon Krutter, Ph.D. ist wissenschaftlicher Mitarbeiter am Institut für Pflegewissenschaft und -praxis der Paracelsus Medizinischen Privatuniversität (PMU) in Salzburg. Sein Forschungsschwerpunkt liegt auf der Angehörigenpflege bei Demenz, wobei er insbesondere das Belastungserleben und die Grenzen der Pflege im ländlichen Raum untersucht. Zudem engagiert er sich in Projekten zur Sturzprävention sowie zum Einsatz von Telecare-Technologien in der ambulanten und stationären Versorgung. Mit seinem phänomenologischen Ansatz trägt er maßgeblich zum besseren Verständnis des subjektiven Erlebens von Pflegephänomenen bei.

Prof. Dr. Heidrun Gattinger

Prof. Dr. Heidrun Gattinger ist Professorin für Pflegewissenschaft am Institut für Angewandte Pflegewissenschaft (IPW) der OST – Ostschweizer Fachhochschule. Ihr Forschungsschwerpunkt liegt in der Mobilitätsförderung, insbesondere durch Kinaesthetics, sowie in der Palliative Care und der bedürfnisorientierten Pflege von Menschen mit Demenz. Sie leitet Projekte zur Entwicklung und Evaluation pflegerischer Interventionen, die darauf abzielen, die Autonomie und Lebensqualität in der Langzeitpflege zu steigern. Durch ihre wissenschaftliche Arbeit schlägt sie eine wichtige Brücke zwischen theoretischer Evidenz und der praktischen Anwendung in der klinischen Pflege.

Dr. Angela Schnelli

Dr. Angela Schnelli ist Leiterin Bildung und Qualität bei Spitex Schweiz und engagiert sich maßgeblich für die Professionalisierung der ambulanten Pflege. Nach ihrer Promotion in Pflegewissenschaft fokussiert sie sich heute auf die Sicherung von Qualitätsstandards und die Weiterentwicklung von Ausbildungskonzepten in der häuslichen Versorgung. Ihre Schwerpunkte liegen in der Implementierung von Advanced Nursing Practice (ANP) sowie in der Förderung der interprofessionellen Zusammenarbeit. Durch ihre strategische Arbeit trägt sie wesentlich dazu bei, die Qualität und Effizienz der pflegerischen Betreuung im häuslichen Umfeld schweizweit zu stärken.

Prof. Dr. Monica Bianchi

Prof. Dr. Monica Bianchi ist ordentliche Professorin für Interprofessionalität und Leiterin des Masterstudiengangs in Pflegewissenschaft (MScN) an der SUPSI (Fachhochschule der Südschweiz). Mit einem PhD in Pflegewissenschaft und einem EMBA verbindet sie klinische Expertise – insbesondere aus der Onkologie – mit Kompetenzen in Leadership und Management. Ihre Forschungsschwerpunkte liegen in der interprofessionellen Zusammenarbeit, der Patientensicherheit sowie der Komplexität der ambulanten Pflege. Als Expertin für Advanced Nursing Practice und Mitglied verschiedener Fachgremien prägt sie die Weiterentwicklung der Pflegequalität und der akademischen Bildung in der italienischsprachigen Schweiz massgeblich.

PD Dr. Anna-Barbara Schlüer

PD Dr. Anna-Barbara Schlüer ist eine renommierte Expertin für pädiatrische Pflege und war langjährige Leiterin der Pflegeforschung am Kinderspital Zürich. Ihr wissenschaftlicher Fokus liegt auf der Hautintegrität bei Kindern, insbesondere der Prävention von Dekubitus und der Behandlung von Windeldermatitis in der Akutpflege. Sie promovierte an der Universität Basel und entwickelte wegweisende Assessment-Instrumente für die klinische Kinderkrankenpflege. Als Dozentin und Forscherin prägt sie massgeblich die evidenzbasierte Pädiatrie und setzt sich für die kontinuierliche Qualitätsverbesserung in der stationären Versorgung von Kindern und Neugeborenen ein.

Prof. Dr. Sabine Hahn

Prof. Dr. Sabine Hahn leitet die Abteilung Pflege sowie den Bereich Angewandte Forschung & Entwicklung Pflege an der Berner Fachhochschule (BFH). Ihr wissenschaftlicher Fokus liegt auf der Praxisentwicklung, der psychiatrischen Pflege sowie der Versorgungsqualität in der Akutpflege. Sie engagiert sich intensiv für die Professionalisierung des Pflegeberufs und die Implementierung evidenzbasierter Versorgungsmodelle. Als profilierte Forscherin prägt sie massgeblich die Weiterentwicklung der Pflegeforschung in der Schweiz und ist in zahlreichen nationalen sowie internationalen Fachgremien vertreten, um die Qualität der pflegerischen Versorgung nachhaltig zu verbessern.

Prof. Dr. Heidrun Gattinger

Prof. Dr. Heidrun Gattinger ist Professorin für Pflegewissenschaft am Institut für Angewandte Pflegewissenschaft (IPW) der OST – Ostschweizer Fachhochschule. Ihr Forschungsschwerpunkt liegt in der Mobilitätsförderung, insbesondere durch Kinaesthetics, sowie in der Palliative Care und der bedürfnisorientierten Pflege von Menschen mit Demenz. Sie leitet Projekte zur Entwicklung und Evaluation pflegerischer Interventionen, die darauf abzielen, die Autonomie und Lebensqualität in der Langzeitpflege zu steigern. Durch ihre wissenschaftliche Arbeit schlägt sie eine wichtige Brücke zwischen theoretischer Evidenz und der praktischen Anwendung in der klinischen Pflege.

Dr. Angela Schnelli

Dr. Angela Schnelli ist Leiterin Bildung und Qualität bei Spitex Schweiz und engagiert sich maßgeblich für die Professionalisierung der ambulanten Pflege. Nach ihrer Promotion in Pflegewissenschaft fokussiert sie sich heute auf die Sicherung von Qualitätsstandards und die Weiterentwicklung von Ausbildungskonzepten in der häuslichen Versorgung. Ihre Schwerpunkte liegen in der Implementierung von Advanced Nursing Practice (ANP) sowie in der Förderung der interprofessionellen Zusammenarbeit. Durch ihre strategische Arbeit trägt sie wesentlich dazu bei, die Qualität und Effizienz der pflegerischen Betreuung im häuslichen Umfeld schweizweit zu stärken.

Martin Diethelm

Martin Diethelm ist Mitglied der Geschäftsstelle des VfP-APSI (Verein für Pflegewissenschaft) und fungiert dort als primäre erste Ansprechperson. Gemeinsam mit den weiteren Teammitgliedern verantwortet er die operative Umsetzung in den Kernbereichen Kommunikation, Logistik und Finanzen. Er bildet das organisatorische Rückgrat des Verbandes und stellt den reibungslosen Ablauf der Geschäftsstelle sicher. Dabei wird er von seinem Team unterstützt, um die Kongressziele effizient umzusetzen und eine professionelle Betreuung der Teilnehmenden sowie Partner zu gewährleisten.


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